Katholische Erwachsenenbildung
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Künftige Veranstaltungen


Vortragsreihe "Glaubenszeugen und Märtyrer im 20. und 21. Jahrhundert"

Anlässlich der Seligsprechungsprozesse für Fritz Gerlich und Romano Guardini gestaltet die Katholische Erwachsenenbildung im Pfarrverband Unterhaching eine über das ganze Jahr 2019 gehende Vortragsreihe zum Thema “Glaubenszeugen und Märtyrer im 20. und 21 Jhd.“ mit abschließender Podiumsdiskussion.

Die vierte Veranstaltung mit einem Vortrag über Walter Klingenbeck findet am 06.11.2019 im Pfarrheim von St. Alto, Unterhaching, statt.


Das Lebenszeugnis von Walter Klingenbeck

Walter Klingenbeck zählte lange zu den weniger bekannten Widerstandskämpfern gegen den Nationalsozialismus. Doch kann gerade das engagierte und christlich motivierte Auftreten des jungen Mannes gegen die Diktatur bis heute Vorbild für das eigene Handeln sein.

 Der 1924 in München geborene Walter Klingenbeck wurde von seinen Eltern selbstbewusst katholisch erzogen. Wie sein Vater engagierte Klingenbeck sich früh in der Gemeinde der Münchner Pfarrei St. Ludwig. Die Zwangsauflösung der Katholischen Jungschar in der Pfarrei, der Klingenbeck sich angeschlossen hatte, führte zu intensiver Auseinandersetzung mit den Widersprüchen zwischen kirchlicher Lehre und dem Handeln des NS-Staates.

Durch seine Lehre als Elektromechaniker befasste sich Klingenbeck bereits in jungen Jahren mit dem Bau von Radios und hörte verbotenerweise Programme von Radio Vatikan und der BBC. Gemeinsam mit seinen Freunden Daniel von Recklinghausen, Hans Haberl und Erwin Eidel plante er den Aufbau eines eigenen Widerstandsradios und konstruierte mehrere kleine Sendeanlagen.

Nachdem Klingenbeck an mehreren Gebäuden im Stadtgebiet das Victory-Zeichen angemalt hatte, wurde er denunziert und verhaftet. Auch seine Freunde aus der Widerstandsgruppe wurden in Haft genommen und wegen Vorbereitung zum Hochverrat, landesverräterischer Feindbegünstigung und Beihilfe zur Schwarzsendung angeklagt.

Am 5. August 1943 wurde Walter Klingenbeck in der Haftanstalt Stadelheim durch das Fallbeil hingerichtet.

 

Dr. Denise Reitzenstein

Dr. Reitzenstein ist Althistorikerin und Akademi­sche Rätin an der Ludwig-Maximilians-Univer­sität München. Aktuell bereitet sie als Ge­schäftsführerin den 53. Deutschen Historiker­tag vor, der im September 2020 in München stattfinden wird. Die Veranstaltung mit dem Motto "Deutungskämpfe" wird mit dem Partner­land Israel organisiert.

Als ehrenamtliche Chefredakteurin des Pfarr­briefs der Gemeinde St. Ludwig in München hat sie ihr Interesse am Leben und Wirken Walter Klingenbecks entdeckt und sich mit seiner Bio­grafie und der Erinnerung an ihn beschäftigt.

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Bildung im Dekanat Ottobrunn

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Ansprechpartner

Heinz Christmann
Dr. Michael Stapper

Hinweis

Frühere Veranstaltungen:

Das Lebenszeugnis von Franz Xaver Schweyer
18.07.2019
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Das Lebenszeugnis von Romano
Guardini
29.05.2019
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Literatur

Das Lebenszeugnis von Fritz Gerlich
15.03.2019
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Florenz und seine Maler
15.01.2019
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21.11.2018
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(ab November 2018)
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