Herzlich Willkommen

Herzlich willkommen auf der Internetseite des Pfarrverbandes Unterhaching!

Seit Dezember 2012 sind die drei katholischen Pfarreien St. Alto, St. Birgitta und St. Korbinian zu einem Pfarrverband zusammengeschlossen. Über 700 Jahre gibt es nachweislich schon pfarrliches Leben in der Gemeinde Unterhaching. Die Pfarrkirche St. Korbinian im ältesten Teil der Gemeinde legt dafür sichtbares Zeugnis ab. Mit dem Heranwachsen des Ortes vor allem zu Beginn und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sich auch das kirchliche Leben ausgebreitet und verändert. Auf unserer Internetseite können Sie sich darüber informieren, wie sich dies heute ausgestaltet. Eine Vielzahl von Seelsorgern, sowie haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begleiten und ermöglichen das Leben und die unterschiedlichen Aktivitäten in den Pfarreien. Schauen Sie sich um, es gibt viel zu entdecken. Wenn Sie Fragen haben oder etwas Ihr Interesse geweckt hat, kommen Sie vorbei oder setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

In eigener Sache

Liebe Gemeinde,

seit einem Jahr bin ich nun Leiter des Pfarrverbands Unterhaching. Und wie es bei Neuanfängen so ist, gab’s natürlich auch bei uns Reibungsverluste. Es braucht einfach Zeit, bis der Informationsfluss richtig funktioniert und um sich auf einander einzustellen. Wenn deshalb der eine oder andere liebgewonnene Brauch nicht oder nicht so stattgefunden hat, wie Sie das gewohnt waren, heißt das aber noch lange nicht, dass „der Neue kommt und alles abschafft, was uns wichtig ist“. Oft war es tatsächlich nur ein „Zu-spät-Erfahren“ meinerseits. Ich hoffe, dass wir das im zweiten Jahr besser machen können. Selbstverständlich wird es aber auch Veränderungen geben. Das hat verschiedene Gründe:

  1. Die Zeiten und die Menschen ändern sich.
  2. Ein Pfarrverband ist eben keine Einzelpfarrei.
  3. Eine neue Situation bei den Mitarbeitern erfordert eine Anpassung.

Immer wieder wird der Kirche vorgeworfen, sie sei von gestern, und da ist durch­aus was dran. Das kann man allerdings positiv wie negativ sehen: Ich finde es gut und wichtig, dass „die Kirche“ nicht jede Mode mitmacht. Denn Veränderungen kosten Kraft und bringen Verunsicherung. Traditionen dagegen geben Halt und Sicherheit – allerdings nur, wenn man nicht um jeden Preis an ihnen festhält. Traditionen müssen mit unserem Leben zu tun haben und gelebt werden. Wenn wir sie nicht mehr verstehen, machen sie mehr kaputt als sie uns helfen.

Was es bedeutet, Pfarrverband zu sein, ist in unseren Pfarreien St. Alto und St. Birgitta schon wesentlich mehr „in Fleisch und Blut übergegangen“ als in St. Korbinian, was aber auch kein Wunder ist: Schließlich hatten sie deutlich mehr Zeit zum „Üben“. Natürlich ist es schade, wenn nicht mehr an jedem Sonn- und Feiertag eine Messe oder noch besser mehrere gefeiert werden können. Ein Priester darf eben werktäglich nur eine Messe und am Sonntag inklusive Vor­abend nur drei Messen halten. Das ist durchaus auch sinnvoll, denn sonst ist es ihm sehr schnell nicht mehr möglich, die Messe zu feiern – er wird sie nur noch „lesen“, d.h. die Qualität, die Intensität leidet, und der Priester wird zum reinen Geber, der selbst aus der Messe keine Kraft mehr bekommt. Wir wollen in unserem Pfarrverband versuchen, ein möglichst großes Angebot zu schaffen bzw. aufrecht zu erhalten, ohne die einzelnen Mitarbeiter zu überfordern. Es wird auch weiterhin eine Viel­zahl an Messen und Wortgottesdiensten geben – vielleicht nicht immer genau zu der Uhrzeit und an dem Ort, wo man sie gerade gerne hätte. Aber die Wege in Unterhaching sind von der einen zur anderen Pfarrei auch nicht unüber­windbar. Wir wollen zusammenwachsen, gleich­zeitig aber die eigene Identität der einzelnen Pfarreien möglichst gut erhalten. Deshalb wird es – wie schon im letzten Schuljahr – bei größeren Festen einer Pfarrei keine „Gegenveranstaltungen“ in den anderen geben. Stattdessen gilt die herzliche Einladung an alle, das jeweilige Fest der Nachbarpfarrei mitzufeiern oder notfalls auf den Vorabendgottesdienst in der eigenen Pfarrei auszuweichen.

Personell gesehen gibt es bei uns im Pfarrverband zum neuen Schuljahr gleich ein paar Veränderungen: Frau Leininger, die bei uns z.B. die Erstkommunion­vorbereitung und die Familiengottesdienste in St. Alto und St. Birgitta gemacht hat, wird bei uns nicht mehr tätig sein, weil sie als Gemeindereferentin in einer anderen Pfarrei angefangen hat. Den Bereich der Erstkommunionvorbereitung für den gesamten Pfarrverband werde ich hauptverantwortlich übernehmen und bedanke mich an dieser Stelle schon einmal ganz herzlich beim Vorbereitungs­team, das mich tatkräftig unterstützt. Eine gute Lösung haben wir für die seit langem unbesetzte Stelle des Kirchenmusikers von St. Korbinian gefunden: Andreas Wimmer, der bereits Kirchenmusiker in St. Alto und St. Birgitta ist, wird seinen Vertrag auf eine Vollzeitstelle aufstocken und auch in St. Korbinian arbeiten. Einzig zu klären wäre noch die Vertretungsregelung für Urlaubs- und Krankheitszeiten sowie bei Überschneidungen (v.a. an Feiertagen). Schön finde ich auch, dass zum 1.1.2019 Pfarrer Johannes Kanzler als Ruhestandspriester zu uns kommen und in St. Birgitta wohnen wird. Er befindet sich dann zwar im Ruhestand und soll diesen natürlich auch genießen können, hat aber schon seine Unterstützung angeboten, worüber ich sehr froh bin. Eine entscheidende Veränderung, die bereits für viel Wirbel gesorgt hat, ist zum 1. August in Kraft getreten: Pfarrvikar Stanislaw Grzesik ist versetzt worden. Da die Zusammen­arbeit zwischen ihm und mir nicht funktioniert hat, musste das Ordinariat eine Entscheidung treffen, wem von uns beiden es eine neue Aufgabe anvertraut. Eine Wiederbesetzung seiner Stelle ist zunächst nicht vorgesehen, da zuerst der Pfarrverband gefestigt werden soll. Ein neuer Priester in St. Korbinian könnte den Eindruck erwecken: „Das ist unser neuer Pfarrer. Wir brauchen also keinen Pfarrverband.“ Ob und in welcher Form es einen offiziellen Abschied von Pfarrer Grzesik geben wird, liegt in erster Linie an ihm und muss noch geklärt werden. Ich danke ihm für alles segensreiche Wirken im Pfarrverband, hoffe darauf, dass mit dem Ordinariat eine gute neue Lösung für ihn gefunden wird, und wünsche ihm alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft.

Es grüßt Sie alle
Ihr Pfarrer Axel Windecker

Chorgemeinschaft des Pfarrverbandes in
der Partnerschaftsstadt Zywiec

Auf Einladung unserer polnischen Partnerstadt machten sich am 24. Mai gut 30 Musikanten auf den Weg nach Zywiec.
Selbst die 11-stündige Busfahrt konnte die von Anfang an gute Laune der Teilnehmer nicht beeinträchtigen. Und dass die Stimmung in der Gruppe stets positiv blieb, hatten auch die Gastgeber zu verantworten. Vom Bürgermeister bis zu den Übersetzern: Die Stadtverwaltung gab sich die allergrößte Mühe und stellte ein interessantes Programm zusammen. Nützlich waren dabei auch die privaten Kontakte, die Andi Wimmer in vielen Jahren dort aufgebaut hat.
Alle genossen den herrlichen Tag in der sehenswerten Stadt Krakau, viele nutzten die Gelegenheit zu einem Besuch in Auschwitz. Aber auch Zywiec (ehemals Seybusch) beeindruckte jene, die es noch nicht kannten, mit seinem Charme, aber auch dem historischen Hintergrund von Ort und Umgebung.
Bereits am Samstag Nachmittag konnten die Bläser und Sänger/Sängerinnen auf dem Hauptmarkt ein beeindruckendes Konzert geben. Am Sonntag durften sie den Abendgottesdienst in der Kathedrale musikalisch gestalten und im Anschluss daran dort eine Reihe von Gospels zum Besten geben – vor vollbesetztem Gotteshaus. Im ländlich geprägten Polen ist das keine Selbstverständlichkeit.
Die tiefe Frömmigkeit der Menschen dort ist beeindruckend. Alleine in der Hauptkirche finden am Sonntag 8 Messen statt, die jeweils auch ins Freie übertragen werden, weil nicht für alle Platz ist. Ältere Mitreisende fühlten sich an die Zeit vor dem 2. Vaticanum erinnert – auch im Hinblick auf die Gestaltung der Liturgie.
Ein Mitglied des Stadtrates sagte während des anschließenden feierlichen Abendessens im (ehemaligen) Habsburger-Schloss, er habe ein solch modernes Konzert in der Kathedrale noch nicht erlebt. Und dass dort auch noch ausdauernd geklatscht würde, nein, daran könne er sich nicht erinnern. Jedenfalls durften sich die Künstler aus dem Pfarrverband bestätigt fühlen.
Vielleicht hat die Reise wieder ein Stück mehr zum gegenseitigen Verständnis beigetragen. Fazit: Ein voller Erfolg, der zu einer Wiederholung einlädt.

700 Jahre St. Korbinian

1315 wurde unsere Kirche erstmals zuverlässig urkundlich erwähnt, und zwar in den "Konradinischen Diözesanmatrikeln", einem Steuerbuch der Diözese Freising. So durften wir im vergangenen Jahr das 700-jährige Bestehen unserer Pfarrkirche feiern.
Wir dürfen uns selbst in der Tradition von annähernd 30 Generationen sehen, für welche unsere Kirche Mittelpunkt des Gemeindelebens war.
Zeigen wir, dass dies für uns auch heute noch gilt!

Gottesdienste / Termine

Mittwoch 26.09.2018
Birgitta 17:30 Rosenkranz
Birgitta 18:00 Wortgottesdienst
Korbinian 17:30 Rosenkranz
Korbinian 18:00 Hl. Messe
Donnerstag 27.09.2018
Alto 18:30 Hl. Messe
Samstag 29.09.2018
Birgitta 18:00 Rosenkranz
Birgitta 18:30 Vorabendmesse

Die aktuelle Gottesdienstordnung können Sie auch hier herunterladen.

Angebote für Kinder und FamilienDer Pfarrverband Unterhaching bietet laufend spannende und vielfältige Veranstaltungen für Kinder und Familien an.

Bitte informieren Sie sich auf der Familien-Seite oder in der Gottesdienstordnung.

Sensationeller Erfolg der 9. Kulturtage

Am Fest-Wochenende passte alles: Nahezu sommerliches Wetter, ein hochklassiges Programm und begeisterte Besucher in großer Zahl. In dieser Stimmung gaben sich Gäste und Sponsoren großzügig; getreu dem Motto: Spaß, Kultur und dabei Gutes tun. Aber das diesjährige Ergebnis überraschte selbst die erfahrenen Organisatoren. Der Reinerlös beträgt sage und schreibe 11.500,00 €. Den Betrag teilen sich wie angekündigt die KlinikClowns und das Trauerzentrum Lacrima der Johanniter. Die Scheckübergabe erfolgt beim Pfarrfest St. Birgitta im Juli. Damit haben die Kulturtage seit ihrem Bestehen insgesamt knapp 77.000,00 € für soziale Zwecke erbracht.

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