Unsere Sternsinger bei Olaf Scholz

Unsere Sternsinger Abby (15), Mike (12), Philipp (12) und Bastian (11) sowie Begleiterin Andrea Weirich durften am 07. Januar 2025 das Erzbistum München und Freising beim Sternsingerempfang von Bundeskanzler Olaf Scholz zur 67. Aktion Dreikönigssingen vertreten.

Ana Maria Tausch, die schon seit vielen Jahren die Sternsinger von St. Alto einkleidet, hat die Gewänder und Kronen vorbereitet und für den Besuch beim Kanzler auf Vordermann gebracht. Der prachtvolle Stern wurde eigens für den Besuch im Kanzleramt angefertigt. 

Bereits am Morgen des 06. Januar ging es für die Delegation mit dem Zug nach Berlin, sodass am Nachmittag noch ein wenig Zeit blieb, die Stadt zu erkunden. Und abends in der Jugendherberge gab es selbstverständlich auch Gelegenheit, die Sternsingergruppen der anderen Bistümer kennen zu lernen und übers Sternsingen zu fachsimpeln.

Am 07. Januar wurden die Sternsinger dann mit Bussen der Bundespolizei zum Kanzleramt gefahren. Nach dem Umziehen und einer kurzen Erkundungstour durchs Kanzleramt war es Zeit, sich für den Empfang aufzustellen. Jeder Sternsinger durfte dem Kanzler die Hand schütteln und sich zum gemeinsamen Foto aufstellen.

Neben ihrem Segen hatten die Sternsinger für den Kanzler drei Lieder und ein paar Gedanken zu Kinderrechten, dem diesjährigen Motto der Aktion Dreikönigssingen, vorbereitet. Bevor es wieder zurück nach Hause ging, gab es für die Sternsinger zum Mittagessen noch Spaghetti Bolognese in der Kanzleramtskantine. Für die nächsten fünf Jahre darf sich der Pfarrverband leider nicht für den Empfang bewerben, damit auch andere Gruppen die Chance auf dieses besondere Erlebnis haben. Aber ab 2031 werden die Sternsinger bestimmt wieder ihr Glück versuchen!

Der Besuch unserer Sternsinger in Berlin steht auch in der Zeitung:

https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/unterhaching-ort29619/sternsinger-aus-unterhaching-besuchen-bundeskanzler-olaf-scholz-93493288.html

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/unterhaching-berlin-sternsinger-olaf-scholz-lux.VnDUxWGGgxbiZ6W1nB1PRP

Erstellt: 10. Januar 2025

Kirchenverwaltungswahl 2024 – Ergebnisse

Am 23. und 24. November fanden im Pfarrverband Unterhaching wie in der gesamten Diözese die Wahlen zu den Kirchenverwaltungen der einzelnen Pfarreien statt.

Hier sind die Ergebnisse:

Erstellt: 25. November 2024

Ökumenische Orgelwanderung in Unterhaching

Was ist denn eine Orgelwanderung und was ist daran ökumenisch? werden Sie sich vielleicht fragen. Diejenigen, die dabei waren an einem schönen Freitag im Juli diesen Jahres wissen es. Über 100 Teilnehmer*innen sind von St. Birgitta über St. Alto in die Heilandskirche spaziert und konnten in jeder Kirche Interessantes über die jeweiligen Kirchenorgeln erfahren. Unsere studierten und exzellenten Kirchenmusiker Herr Andreas Wimmer für den kath. Pfarrverband und Frau Yirang Ock für die ev. Heilandskirche präsentierten die Königin der Instrumente – wie Mozart die Orgel einst nannte. Hr. Wimmer erklärte anhand der Orgel in St. Birgitta (erbaut 1975 von W. Stöberl, München) anschaulich, was der Unterschied ist zwischen Zungenpfeifen und Labialpfeifen, was eine spanische Trompete in einer Orgel zu suchen hat, wie der Ton entsteht und was zu dem unermesslichen Tonumfang und Klangspektrum einer Orgel führt. Kein Wunder, dass zum Spielen der Wunderwerke zwei Hände nicht ausreichen und noch die Füße gebraucht werden. Das demonstrierten dann auch unsere Kirchenmusiker, allerdings nicht mit Stücken von Bach, Händel und Mozart sondern mit Filmmusik aus „Herr der Ringe“, „pirates of the caribbean“, „glorreiche Halunken“ und anderen Filmklassikern. Das Publikum dankte mit großem Applaus und lauten Bravos.

Dass die Instrumente nicht ganz billig sind und oft mit großer Eigenleistung der Kirchengemeinden finanziert werden, zeigt die Geschichte der Orgel der Heilandskirche (erbaut 1986 von Orgelbau Späth, Freiburg). Über viele Jahre hat die Gemeinde Altpapier gesammelt und Spenden eingeworben, bis die Finanzierung gesichert war.

Aber was hat das nun mit Ökumene zu tun? Eine noch so schöne Orgel ist unnütz, wenn niemand darauf spielt und keiner zuhört. An diesem Freitag sind aber viele Menschen gekommen, nicht wenige erstmalig nach St. Birgitta oder St. Alto und nicht wenige erstmalig in die Heilandskirche. Wir durften erleben wie sehr Musik verbindet und wie gerne wir beisammen waren, auch beim anschließenden Ratschen mit Brotzeit und Erfrischungen im Gemeindezentrum der Heilandskirche -gleich welcher Konfession man angehört.

Michael Buchberger

Erstellt: 22. Oktober 2024

Unsere Minis sind im Radio!

Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des BDKJ setzten Jugendgruppen und -verbände in ganz Deutschland zwischen dem 18. und 21. April Projekte um mit dem Ziel, unsere Welt ein kleines Stückchen besser zu machen.

Auch die Minis Unterhaching haben ein Projekt auf die Beine gestellt und zwei tolle Tage für die Kinder aus den Unterhachinger Asylbewerberunterkünften organisiert.

Und das beste: Das Münchner Kirchenradio MKR hat einen Reporter vorbei geschickt.

Den Beitrag kann man sich unter dem folgenden Link anhören (Ihr müsst die externen Inhalte zulassen und auf „22.04. – Sie hat der Himmel geschickt“ klicken):

https://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/mkr/

Hier gibt es auch noch einen Textbeitrag zum Nachlesen:

https://www.michaelsbund.de/innehalten/gesellschaft/gerechtigkeit/72-stunden-engagement-und-gute-laune/

Erstellt: 15. April 2024

„Nadel und Faden“ stellt sich vor

Liebe Pfarrgemeinde,

nun sind es schon sechs Jahre, dass sich aus dem einstigen Kreativteam St. Birgitta das Team „Nadel und Faden“ gebildet hat und sich im großen Pfarrsaal von St. Birgitta zum geselligen Beisammensein mit Strick-, Häkel- und anderen Projekten trifft. Wir sehen uns jeden dritten Mittwoch des Monats ab 14.30 Uhr bei einer Tasse Kaffee oder Tee, um uns über unsere Strickprojekte auszutauschen und uns bei Fragen zu diesen gegenseitig weiterzuhelfen. Mitunter sind wir eine Runde von bis zu 13 Personen, die die unterhaltsame Zeit miteinander sehr schätzen.

Da wir über die vielen Jahre eine beachtliche Menge an Strickwaren produziert haben, die über den eigenen Bedarf weit hinausgehen, verkaufen wir sie für einen jeweils guten Zweck in der Region. Bei unserem letzten Verkauf Ende November konnten wir den Helferkreis in Unterhaching mit beachtlichen 1500 € für die Ukraine-Flüchtlinge unterstützen.

Nun möchte ich Ihnen unser Pfarrei übergreifendes Team einmal vorstellen. Es sind einige bekannte Gesichter aus der Gemeinde dabei: Michaela Thurnes, Traudel Türkes, Christine Mausamer, Karin Schuster und Petra Pourie. Wir freuen uns sehr über weitere kreative Mitstreiter*innen, die wir neugierig auf unsere Runde gemacht haben. Sie sind herzlich willkommen.

Gerne können Sie auch weiterhin unsere sozialen Projekte durch den Kauf unserer Waren unterstützen. Die nächste Gelegenheit bietet sich während des Patroziniums von St. Birgitta am 23. Juli nach dem Gottesdienst.

Wichtig zu erwähnen ist es noch, dass es keinerlei Verpflichtung gibt, regelmäßig zu kommen oder etwas für das soziale Projekt anzufertigen. Lediglich die Freude am kreativen Gestalten mit Nadel und Faden ist obligatorisch. Wir freuen uns auf Sie. Einen großen Dank möchte ich noch an die Verantwortlichen der Pfarrei richten, die uns die Räume für unsere Nachmittage und den Verkauf zur Verfügung stellen.

Ein herzliches Vergelt’s Gott.

Mit lieben Grüßen
Petra Pourie

Erstellt: 26. Mai 2023

Der Ökumenische Arbeitskreis stellt sich vor

Der Ökumenische Arbeitskreis der christlichen Kirchengemeinde in Unterhaching hat eine lange Tradition. Mit der Entstehung des Fasanenparks in den 1960-iger Jahren zogen viele junge Familien hier her und suchten Gemeinschaft und Freunde im Glauben, auch und gerade über Konfessionsgrenzen hinweg. St. Birgitta gab es noch nicht und so haben die evangelischen Christen ihren provisorischen Kirchenraum an der Parkstraße mit den katholischen Schwestern und Brüdern wie selbstverständlich geteilt. Daraus entwickelte sich eine tiefe ökumenische Verbundenheit, aus der sich zunächst ein ökumenischer Familienkreis und später, nach den begeisternden Erfahrungen beim evangelischen Kirchentag 1993 in München, der Ökumenische Arbeitskreis entwickelte. Der Wunsch christliche Werte in einem konfessionsübergreifenden Miteinander auch über die Pfarrgemeinden hinaus zu tragen, prägte auch die Gründung der Lokalen Agenda 21 in Unterhaching.

Den Ökumenischen Arbeitskreis gibt es heute immer noch. Vertreter*innen aller Unterhachinger Kirchengemeinden treffen sich ca. 4 mal im Jahr, tauschen sich aus und planen Gottesdienste und Veranstaltungen, die den Ökumenegedanke besonders im Blick haben. Als Beispiele seien genannt:

  • der Neujahrsspaziergang mit Andacht auf dem Rathausplatz,
  • der gemeinsame Gottesdienst mit den Unterhachinger Chören zur Gebetswoche zur Einheit der Christen oder
  • das ökumenische Gespräch am Vorabend des Buß- und Bettages.

Tradition gestaltet aber keine Zukunft. Es braucht interessierte und engagierte Menschen, die mit einander Verbunden sind in Ihrer Hoffnung auf die volle Einheit der Christen in versöhnter Verschiedenheit.

Interessiert? Wir freuen uns auf Sie!

Michael Buchberger
m.buchberger@web.de

Erstellt: 28. März 2023

50 Jahre Bastelkreis – Bericht im Münchner Merkur

Foto: Robert Brouczek

Mit freundlicher Genehmigung von Stefan Weinzierl und dem Münchner Merkur.

Hier ist jeder Adventskranz ein Unikat: Die Bastel-Engel von St. Alto

Unterhaching – Dass dieser Tage in ihren Wohnzimmern und Stuben die Kerzen an wunderschön gestalteten Adventskränzen entzündet werden können, haben nicht wenige Unterhachinger Familien den Mitgliedern vom Bastelkreis St. Alto zu verdanken. Denn die Frauen, die sich das ganze Jahr über regelmäßig zum Häkeln, Stricken, Bemalen und Ausschneiden im Pfarrheim an der Max-Planck-Straße treffen, gestalten auch seit Jahren Adventskränze für den großen Adventsbasar in St.  Alto, die sie dort wie alle anderen Basteleien für einen guten Zweck verkaufen.

„Der Adventsbasar hat heuer sein 50-jähriges Bestehen gefeiert“, sagt Ana-Maria Tausch nicht ohne Stolz. Die 67-Jährige bastelt seit 1992 fleißig mit und ist inzwischen die treibende Kraft des Bastelkreises, den das mittlerweile verstorbene Ehepaar Inge und Bertold Kurfeß 1987 aus dem Pfarrgemeinderat heraus aufgebaut hat. Die Wurzeln des Adventsbasars an sich reichen aber noch tiefer. Es war 1972, als die Pfarrjugend von St. Alto Spenden für ein kirchliches Projekt sammeln wollte. Der damalige Pfarrer Peter Erhard brachte die Jugendlichen auf die Idee, eine Gegenleistung für die Spenden zu erbringen. Seither wird in der Pfarrgemeinde gebastelt und das Selbstgemachte auf dem Adventsbasar verkauft.

Neben den Adventskränzen, die die Frauen mittlerweile auf Wunsch der Käufer individuell gestalten, werden auf dem Basar auch Weihnachtskarten, Türkränze, mit Weihnachtsmotiven versehene Deko-Steine und Taschen, gehäkelte Engerl und vieles mehr verkauft. Der Erlös kommt seit 50 Jahren sozialen Projekten zugute – heuer einer Missionsstation in Peru, dem Projekt Omnibus, das die Eltern schwer kranker Kinder unterstützt, sowie der eigenen Stiftung der Pfarrei für karitative Zwecke. Die jahrzehntelange Arbeit der Bastlerinnen und Bastler hat sich gelohnt. Wie Tausch dokumentiert hat, sind in all den Jahren bereits rund 200 000 Euro gesammelt worden.

Derzeit sind knapp 20 Frauen im Alter zwischen 20 und 85 Jahren für den Bastelkreis aktiv – neben einigen weiteren Helfern, die in irgendeiner Form beim Basar mithelfen – zum Beispiel beim Backen und Dekorieren. Wenn sich die Bastlerinnen im Pfarrheim treffen, ist das mehr als eine Zusammenkunft zum gemeinsamen Arbeiten. Da wird auch zusammen gelacht, geratscht und gegenseitig Tipps gegeben.

Für Bastlerin Brigitte Nottmeyer ist es auch diese Gemeinschaft, die die Gruppe so kostbar macht: „Für mich ist es eine Form von Seelsorge: Man tauscht sich aus und ist für den anderen da.“ Beim Basteln bekomme man außerdem den Kopf frei. „Das hat auch ein Stück weit meditativen Charakter“, so Nottmeyer. Auch Tausch ist die Gemeinschaft wichtig: „Wir sind ökumenisch geprägt, auch das Alter spielt keine Rolle. Wir haben bei uns im Bastelkreis einfach eine schöne Atmosphäre und wir lernen ständig voneinander.“

Der Artikel zum Download:

Erstellt: 12. Dezember 2022

Kirchturmbesuch

Am Mittwoch, 21. September, hatten wir vier Besucher auf dem frisch renovierten Kirchturm von St. Korbinian. Vier Störche haben während ihrer Rast in den Morgenstunden den Ausblick hoffentlich genießen können. Herzlichen Dank für das Foto an Toni Trost!

Erstellt: 26. September 2022

Die Osterkerze in St. Birgitta

Anna Maria Bittl war von 1990 bis 2002 Gemeindereferentin in St. Birgitta und ist dieser Pfarrei mit seinen Menschen auch danach immer freundschaftlich verbunden geblieben. In der Zeit ihres pastoralen Schaffens und darüber hinaus hat sie auch ihre künstlerischen Fähigkeiten eingebracht und die Osterkerzen für St. Birgitta über viele Jahre gestaltet. Auch die Kerze im Jubiläumsjahr 2022 gehört dazu.

Jede Osterkerze ist ein individuelles Kunstwerk. Die Ornamente, Symbole und Texte vermitteln die frohe Botschaft des Evangeliums in vielfältiger Art und Weise. Die Kerze ist das Symbol des Lichts und der Auferstehung. Dabei verzehrt sie sich selbst und ist nicht mehr existent. Zurück bleiben Bilder und Erinnerungen an dieses oder jenes Ostern, das nicht wenige Birgitten mit ihrer Osterkerze verbinden. Unser Dank gilt Anna-Maria Bittl, die in unzähligen Arbeitsstunden wahre Kerzenkunstwerke für unsere Pfarrei geschaffen hat und auch Traudl Wimmer, die von 1991 bis 1996 künstlerisch mitgearbeitet hat.

Zum Patrozinium 50 Jahre St. Birgitta im Juli 2022 hat Michael Buchberger die folgende Präsentation erstellt.

Erstellt: 25. August 2022

Riesiger Erfolg der 11. Kulturtage St. Birgitta

Die am vergangen Wochenende (6. bis 8. Mai) in Pfarrsaal, Kirche und Innenhof der Pfarrei St. Birgitta angebotene Vielfalt von Bands, Chören und Orchester mit einem Spektrum von Jazz, Blues, Volksmusik bis Klassik begeisterte trotz des mäßigen Wetters eine Rekordzahl von Besuchern.

Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler durften sich nicht nur über den Beifall des Publikums freuen. Denn die von der Veranstaltung erzielte Rekordeinnahme in Höhe von über 10.000.-€ kommt in diesem Jahr ausschließlich ihnen zu Gute.

Wie angekündigt, wollen die Kulturtage mit dem Event ein wenig dazu beitragen, die Pandemie-bedingten, teilweise existenzbedrohenden Einnahmeausfälle der freien Musikszene in den vergangenen zwei Jahren auszugleichen. Sponsoren, Spenden und hoher Umsatz an der Bar und rund um die Küche haben es ermöglicht.

Erstellt: 13. Mai 2022